Samstag, 17. November 2012

Kleine Stempelkunde, Teil 1

Was für Stempel gibt es?
In der großen weiten Bastelwelt begegnet man im Wesentlichen 2 Stempelsorten - das sind Gummistempel und Acrylstempel (manchmal auch clear stamps genannt) Ich möchte noch eine "Zwischenkategorie" einfügen, die sog. "clear stamps" von Stampin' Up, die aber überhaupt nicht clear ("durchsichtig") sind. Im Folgenden will ich Euch die 3 Gruppen kurz vorstellen, Vor- und Nachteile aufzählen und Euch damit die Entscheidung erleichtern, was Ihr Euch denn anschaffen wollt. Tipps zu den einzelnen Stempeln gibt es in einem späteren Post.

1. Gummistempel
sind bei weitem die gebräuchlichste Sorte, und wir haben sie wahrscheinlich alle schon einmal als Kinder in der Hand gehabt. Sie sind in der Regel auf einem Holzblock fest montiert und sehr robust.
Vorteile: sie sind stabil, lassen sich gut abschrubben, liegen gut in der Hand, sind sofort einsatzfähig und verziehen sich nicht.
Nachteile: sie sind teurer in der Anschaffung, brauchen mehr Platz, präzises Platzieren des Motivs ist schwieriger.


2. Clear Stamps/ Acrylstempel 
sind mittlerweile überall erhältlich und bestehen aus einem durchsichtigen, flexiblen  Material, das auf der glatten Oberfläche eines Acrylblocks gut haftet.
Vorteile: sehr preiswert, sind beim Stempeln exakt plazierbar, was besonders bei Schriftzügen hilfreich ist. Extrem platzsparende Lagerung ist möglich, z.B. in Ordnern an Folien haftend.
Nachteile: man kann sie schonmal schief bzw. verzogen auf dem Acrylblock anbringen, da sie so flexibel sind. Man braucht zum Stempeln einen Acrylblock. Es gibt ein paar recht billig hergestellte Sorten, an denen sich die Stempelfarbe weigert zu haften!

3. Clear Stamps von Stampin' Up!
werden immer häufiger angeboten. Im Prinzip sind es  Gummistempel ohne Holzblock, die stattdessen auf einem Schaumträger aufgebracht sind, der an einem Acrylblock haftet.
Vorteile: sie sind preiswerter in der Anschaffung, sie werden in einer praktischen DVD Hülle geliefert, was nicht nur Platz spart sondern auch extrem übersichtlich ist (auf der Rückseite sind die enthaltenen Stempel abgebildet)
Nachteile: auch hier braucht man einen Acrylblock. Sie sind deutlich weniger empfindlich gegen "Verziehen" als ein klassischer Acrylstempel, aber eben doch nicht ganz so formstabil wie die auf Holz montierten Varianten. Ausserdem haften sie nicht besonders gut auf dem Block, aber dafür kann man sehr leicht Abhilfe schaffen - später mehr dazu.

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