Samstag, 28. Dezember 2013

Kerzen-Lutscher


Vielleicht bringt Ihr auf die Silvesterparty mal keine Wunder- sondern diese Duftkerzen mit? Sie sind als Lolli verpackt und schnell zu machen. Die Idee habe ich von Dawn's Blog (siehe meine linkliste)

Hierzu klebt Ihr auf die Rückseite eines Teelichtes einen dicken Strohhalm (Tipp: hab ich mit Tacker geplättet vorher) oder ein Hölzchen auf. Dazu wird Heißkleber verwendet. Die Klebestelle wird mit einem Kreis verdeckt, und nun kann der Lolli schon eingepackt werden.


Mit diesem Projekt verabschiede ich mich für die nächsten Wochen - ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr und hoffe, auch 2014 viele Tipps für Euch zu haben.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Teebeutel, nett verpackt



Beim nächsten Krankenbesuch könnt Ihr eine kleine Ermunterung mitnehmen - sie passt auch gut in einen Brief.
Dazu braucht Ihr Karton, geschnitten auf 7x20cm Größe.

  • Gefalzt wird jetzt bei 5,3/ 6/ 12,6/13,3 cm bzw bei 2 1/8, 2 3/8, 5 und 5 1/4 inch (wer ein Falzbrett in inches hat).
  • In das kürzere der entstandenen Endstücke wird der Word Window Punch von Stampin Up bis zum Anschlag eingeschoben und mittig gestanzt. Dann nach rechts und links das Stanzfenster etwas vergrößern, damit der Beutel reinpasst. 
  • Falten und die gestanzte Seite hochklappen und festkleben.
  • Jetzt sollte sich ein Teebeutel hineinstecken lassen (vor dem Kleben testen!)
  • Nun noch verzieren und einen kleinen Gruß reinschreiben. Der verwendete Stempel ist übrigens Eigenbau und nirgendwo zu kaufen.
Je nach Teebeutel können die Maße variieren!
Wenn Ihr die Stanze nicht habt, schneidet einen Schlitz von Hand.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

noch ein Weihnachtsgeschenk

... in den USA werden ja erst heute die Geschenke übergeben.
Heute schenke ich Euch meine selbstgebaute Vorlage für den Smarties-Spender.
Oben und unten habe ich noch ein Wellenkreis-Viereck draufgeklebt, aber man kann das auch anders machen.
In diesem Sinne: Merry Christmas!


Dienstag, 24. Dezember 2013

Gesegnete Weihnachten!


Wenn dieser Post online geht, bin ich gerade auf dem Weg in die USA.

Solltet Ihr (trotzdem es Heiligabend ist), hier auf dem Blog vorbeikommen, dann soll es sich auch lohnen.
Diesen süßen Kinderwagen habe ich bei Steffi Nitzpon entdeckt, leider ohne Anleitung bzw. Vorlage. Also habe ich meine eigene gebaut, und die schenke ich Euch heute. Bitte entschuldigt die überflüssigen "Zipfel", auf den Feinschliff hatte ich keine Lust mehr. ;-)
Die Vorlage ist nur für den "Körper" des Wagens - ich denke mal, Räder und Griff kriegt Ihr hin. ;-)

Feiert schön!






Sonntag, 22. Dezember 2013

noch ein last minute Geschenk...


... ist dieser Schlüsselanhänger für Einkaufswagenchips. Die Idee für das komplette Projekt habe ich von einer Mit-Demonstratorin, welche diese süßen Teile in Frankfurt als Swap (Tauschobjekt) verteilte.
Verwendetes Material waren die Reststreifen, die nach Ausstanzen der Untersetzer aus dem Filz übrig blieben. Meine Streifen waren 10 mal 3,7 cm groß.
Tipp:
Die Knöpfe (Ich habe die nähfrei-Druckknöpfe von KAM SNAP verwendet) am besten so anbringen: Erst an dem Ende, das auf der Tasche ist, dann zusammenklappen und vernähen. Anschließend die Klappe darüberlegen und festlegen, wo das Gegenüber hin soll. Ein paar Millimeter Verschiebung zwischen den Beiden ergeben eine schiefe Tasche.

Freitag, 20. Dezember 2013

Sternentüten



Sicher haben die meisten von Euch schon "Sour Cream Container" gesehen. Ich hatte neulich die Idee, diese mal ein wenig abzuwandeln und die Overhead-Folien zu verwenden, die ich seit langer Zeit habe.
Dazu habe ich die Tütchen rundum mit doppelseitigem Klebeband versehen, denn die Folie hält doch nicht so gut zusammen wie Papier. Bevor ich sie verschloss, habe ich noch eine Prise Sternchen dazugestreut.

Was habe ich gelernt?
Nach wenigen Stunden oder Tagen begannen sich die seitlichen Nähte doch zu öffnen. An dem nunmehr freiliegenden Klebeband wurden auch die Sternchen gefangen - wie Ihr im dritten Foto seht.
Also musste das Projekt überarbeitet werden:
Klebeverbindungen lösen und von Sternen befreien. Dann habe ich alles neu zusammengedrückt und getackert! Hält prima, aber sieht auch entsprechend unschön aus. Hier kam endlich das Washi-Tape zum Einsatz, das ich neulich erstanden habe: damit habe ich die Kanten überklebt. Ich muss sagen, dass mir die Tüten nun sogar besser gefallen als vorher, weil sie nicht ganz so "unsichtbar" aussehen. Jetzt weiß man, wo das Tütchen anfängt und endet, und staunt über das scheinbar schwerelos dazwischen hängende Bonbon. So wurde aus der Not eine Tugend. ;-)


Mittwoch, 18. Dezember 2013

Knickwindlichter

Aus Transparentpapier wurden diese Windlichter gefaltet. Unter dem Suchwort Knickwindlicht findet Ihr gute Anleitungen im Internet.
Meine Tipps:
  • Am besten verwendet Ihr LED-Teelichte. Windlichter, die aus einem A4-Bogen gefaltet wurden, sind schon recht klein.
  • Übt unbedingt zuerst an einem normalen Stück Papier!
  • Arbeitet lieber langsamer und dafür sorgfältiger. Die Falzlinien müssen 100% korrekt und auch sehr gut gefalzt sein, sonst sieht das Windlicht nachher eher zerdrückt aus. Wenn Ihr gut gefalzt habt, lässt sich alles gut zusammensetzen und zurechtdrücken. Ein Lineal hilft beim Falzen.
  • Je stärker das Transparentpapier, umso schwieriger die Faltarbeit. Außerdem kann festes Transparentpapier an den Falzlinien "brechen"! Also nix für Anfänger oder Kinder.
Auf Transparentpapier sieht man jeden Falt- Fehler. Deshalb noch ein Tipp meiner Freundin: Macht Euer eigenes (unempfindliches) Transparentpapier!
  1. ein normales Blatt Druckerpapier wird beliebig mit Farben bearbeitet (hier Schulfarbkasten). Wählt kräftige Farben! Das Papier wird nicht ganz durchsichtig, aber sieht unbeleuchtet schöner aus als Transparentpapier - und wirkt auch gut bei Teelichtbeleuchtung!
  2. Auf einer geeigneten Unterlage wird Speiseöl mit einem Küchentuch in das Papier von beiden Seiten eingerieben, bis es durchsichtig wird. Gutes Einreiben ist effektiver als massenhaft Öl. Wer das Windlicht jahrelang aufheben will, kann ein Öl verwenden, das nicht ranzig wird. Ich hab Speiseöl genommen.
  3. Kurz trockenreiben und dann zusammenbauen. Mit Tombow-Leim habe ich trotz des Öls kleben können. 
Da das Papier recht weich wird, ist gutes Falzen sehr wichtig. Dennoch: Diese Papiere sind viel leichter zu bearbeiten als festes Transparentpapier, also ideal zum Üben.  Der Gestaltung sind ebenfalls keine Grenzen gesetzt.

Montag, 16. Dezember 2013

Weihnachtsbäume

Aus derselben Grundvorlage wie die "Mützenmänner" entstanden diese Bäumchen.
Hier habe ich allerdings die Bodenlasche anders gestaltet. Dadurch kann die Schachtel geöffnet und wieder verschlossen werden. In meine Bäumchen passt eine Roche-Kugel.

 Tipp: Zur Verzierung kann man wunderbar Reste von gemustertem Papier verwenden!


Samstag, 14. Dezember 2013

noch ein Nikolaus

 
Diese fantasievollen "Mützenmänner" habe ich im Internet gefunden und fand sie allerliebst.
Das Original wurde mit einer "Petal cone" Stanze von Stampin Up hergestellt und war entsprechend größer. Ich habe sie in klein gebastelt, passend für genau eine Roche-Kugel.

Tipp:
Damit der Boden nicht abfällt, wird er hinten und vorn mit einem Klebepunkt an den roten Laschen befestigt. Das reicht vollkommen aus - der Beschenkte braucht die Schachtel nicht zu zerstören, um an den Inhalt zu kommen.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

last Minute Geschenke

Wer eine Big Shot hat, kann mithilfe der Stanze "elegantes Gitter" aus dickem Filz ganz einfach Untersetzer ausstanzen, ein wunderbares Geschenk oder Mitbringsel!

Meine Tipps:

  • Achtet darauf, fest gewebten Filz zu nehmen. Die Dicke ist nicht so entscheidend wie die Faserdichte. Lockere Faserstruktur kann zwar ausgestanzt werden, wird dann aber recht schnell fusseln und die Form verlieren.
  • Um meine Stanze etwas vor eindringenden Fasern zu schützen, habe ich irgendwann ein Blatt Papier unter den Filz gelegt (also zwischen Filz und Stanze). Das hat geholfen.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Sammelbestellung am 15.12.

Am 15.12. gebe ich meine (dieses Jahr letzte) Sammelbestellung auf.
Wenn Ihr also noch eine Bestellung aufgeben möchtet, dann meldet Euch vorher.
So geht's:
  1. Ihr schickt mir Eure Liste.
  2. Ich schicke Euch die Rechnung (gern auch per PayPal, geht am schnellsten).
  3. Ihr bezahlt die Rechnung.
  4. Ich bestelle.
  5. Wenn die Sachen hier sind, versende ich sie an Euch weiter. Sollte es Lieferverzögerungen geben, werde ich erst alles losschicken, wenn die Bestellung von Euch vollständig ist. Gern kann ich Euch vor der Bestellung Bescheid geben, ob Eure Artikel lieferbar sind oder auf der "Warteliste".
Bei einer Bestellung ab 80 Euro übernehme ich die Versandkosten zu Euch, ansonsten berechne ich Euch 3,50 € für den Paketversand mit DHL.

Momentan macht SU einen "Sonderausverkauf" - auch diese Artikel könnt Ihr über mich bestellen, aber ich kann nicht garantieren, dass alles noch zu haben ist. ;-)

Natürlich könnt Ihr auch direkt an Euch schicken lassen, SU berechnet 5,95 € Versandkosten - dafür schicken sie aber auch Artikel hinterher, die nicht sofort lieferbar sind.

Bei Fragen meldet Euch einfach!


Stern to go


Eigentlich heißen sie "Pop-Up-Sterne", und unter der Bezeichung findet Ihr die Anleitung im Internet. Aber als ich kürzlich ein Exemplar verschenkte, hat die Beschenkte beschlossen, den Stern überall mit hinzunehmen als "Stern to go". Ich muss sagen, mir gefällt diese Bezeichung! :-)
Wie der Name schon sagt, kann man diesen Stern gut transportieren, verschicken oder z.B. als Geschenkanhänger verwenden.

Meine Tipps:

  • Genau arbeiten! Schlampiges Falten rächt sich beim Zusammenbau.
  • Beim Zusammenkleben habe ich die Einzelteile zusammengefaltet und wie "Päckchen" übereinandergelegt. Schief geklebt gibt schiefen Stern!
  • Die Flächen, die über die Bändchen geklebt werden, um sie abzudecken, sind nachher beim aufgeklappten Stern minimal sichtbar von der Seite. Solltet Ihr 2seitig bedruckten Karton verwenden, sollte das Papier zum seitlich sichtbaren Design passen - also z.b. hier rot (oder Ihr nehmt das Designerpapier dafür).
  • Bändchen nicht zu kurz bemessen, sonst wird das Auf- und Zuklappen schwierig.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Smarties-Spender






Diese kleinen Spender sind gut für Naschkatzen geeignet - vielleicht für die Kollegen im Büro?

Mein Tipp:
Um den Anhänger zu befestigen, habe ich einfach ein langes Stück Faden an den "Tütenhals" gelegt und mit der Schleife mit festgebunden. Danach habe ich auf ein Ende den Anhänger gefädelt und die beiden Fadenenden mit einem Doppelknoten verschlossen. Ich persönlich fand das leichter, als den Faden unter der Schleife durchzufriemeln, nachdem sie geschlossen wurde.

Freitag, 6. Dezember 2013

Nikolaus-Dreieckschachtel

In diesen Nikolaus habe ich ein Bonbon gesteckt. Ausgangsgröße war ein A5-Karton, längs halbiert. Die Faltanleitung findet Ihr ganz einfach, wenn Ihr "Dreieckschachtel"im Internet sucht.
Diesmal wurde das Gesicht mit der Wellenkreisstanze, Oval- und Kreisstanzen, Vogelflügeln und einem Blatt der alten Blütenstanze "gebaut".

Meine Tipps:
  • Wenn Ihr nicht zu festen Karton nehmt, könnt Ihr das Dreieck oben an der Spitze leicht zusammendrücken und gleich komplett beide Seiten für das Bändchen durchstanzen.

  • Außerdem habe ich eine gute "Fädelhilfe" entdeckt: In jedem Nähset gibt es eine Einfädelhilfe mit einer kleinen Drahtschlaufe - und die eignet sich hervorragend für alle Bändchen-Jobs!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Nikolaus-Stangen





Dieser Nikolaus (nicht meine Schöpfung) besteht aus verschiedenen Stanzformen: Ovalen, Vogelflügeln, Kreisen und der (alten) Ornamentstanze von Stampin' Up!.
Mütze und Bartpapier habe ich geprägt, und die Bommel entstammt meinem Bastelvorrat, der lange darauf wartete, verwendet zu werden. Ein "Dimensional"-Klebepunkt für die Nase macht das Gesicht 3D
Die Tütchen gibt's bei Stampin Up (50 Stück für 2,95€).

Meine Tipps:
Wenn Ihr das Gesicht "baut", klebt die Augen auf, dann einen Klebepunkt an der Stelle, wo die Nase hinkommt. Bevor Ihr die Nase draufklebt, werden Mund und Schnurrbart an den Rand des Klebepunkts geklebt (die Dimensionals von SU haben genug Fläche) und dann erst der "Nasenpunkt" oben drauf. Ganz Geschickte können sogar erst den Bart zurechtlegen und mit dem Klebepunkt befestigen. Damit geht der Zusammenbau schneller. Die Pupillen werden mit weißem Stift aufgemalt.
Das Befüllen der Tüte ist mitunter eine Geduldsprobe. ;-) Am besten ging es so: Tüte mit einem Stift oben öffnen und dann zwischen 2 Fingern offen halten. Mit der anderen Hand werden die Smarties langsam aus der Röhre "geträufelt", immer schön einzeln. ;-)

Dienstag, 3. Dezember 2013

Weihnachts-Basteleien

Ihr habt Euch vermutlich gefragt, wo ich die letzten 2 Monate gesteckt habe. Nun, ich habe VIEL gebastelt, da ich bei einem Schul-Weihnachtsmarkt teilnehmen durfte und auch für unseren Gemeinde-Büchertisch was vorbereitet habe. Den Probeaufbau (von 80% des Angebotes) sehr Ihr hier. Natürlich hab ich in den vielen Wochen und Bastelstunden auch Einiges gelernt. Ich werde Euch also demnächst anhand der Projekte ein paar Tipps und/oder Anleitungen geben.







Sonntag, 6. Oktober 2013

Framelits/ Spellbinders aufbewahren

Wenn man die dünnen Schneidrähmchen für die BigShot kauft, dann sind sie auf einer Pappe aufgeklebt. Die Framelits von Stampin' Up stecken dann noch einmal in einer praktischen kleinen Tasche. Aber wie oft habe ich herumgesucht und die Taschen auf- und zu gemacht, bevor ich das Richtige fand!
Mit den meisten Schneidschablonen kann man es auch anders machen:

1) Nehmt eine leere CD Hülle und entfernt das Innenleben
2) klebt auf beide Seiten Magnetfolie (wer so wie ich gern spart, der schneidet ein paar Streifen zurecht.
3) legt die Schneidrahmen hinein
4) beschriftet die CD, z.B. indem ihr einen Aufkleber am Rücken anbringt. Ich habe auch ein Stück von der Originalverpackung dazugeklebt, damit ich nicht vergesse, wie die Formen offiziell heißen.

Wie Ihr seht, lässt sich in einer Hülle auch mal mehr als ein Set unterbringen.
Leider sind manche Rahmen zu groß, aber die meisten habe ich nun so gelagert.
So sehe ich auf einen Blick, wo das richtige Set ist und habe die Rahmen auch sofort griffbereit.

Warum ist da ein kleiner blauer Pfeil? Irgendwie drehe ich CD Hüllen immer erst 3mal in der Hand, bevor ich sie aufkriege. Der Pfeil zeigt mir, welches die Ecke zum Öffnen ist und spart damit Zeit.



Samstag, 28. September 2013

Embossingfolder organisieren

Mit Prägefoldern ist es leider wie mit allen anderen Bastelsachen auch: man kann nie zu viele haben! Irgendwann hatte ich komplett den Überblick verloren und habe kaum noch das verwendet, was ich hatte. Ein System musste her. Das ist eigentlich ganz einfach:

  1. Zuerst habe ich weißes Papier (Karteikarten) in alle Folder gelegt und diese geprägt. Papier drinlassen!
  2. Dann habe ich die Folder nach Größe sortiert, damit sich alles in der Schachtel leichter greifen lässt.
  3. Dann wurden die Papiere jeweils mit derselben Nummer versehen wie der Folder (also durchnumeriert) und das Papier rausgenommen.
  4. Für große Folder hab ich einfach statt Nummern ein ABC angefangen, für minikleine (Borten u.a.) ein kleines abc, damit ich sie weiter ergänzen kann.
  5. Die Embossingfolder kamen jetzt einfach zurück in ihre Schachtel, sortiert natürlich.
  6. Die Papierchen habe ich zunächst noch mit Farbe eingerieben, damit man das Muster besser sehen kann. 
  7. Anschließend habe ich sie nach meinem Geschmack thematisch sortiert: Blumen, Schnörkel, Naturstrukturen etc. 
  8. Nun wurden sie an einer Ecke gelocht und mit Lochverstärkern versehen, um dann auf einem großen Ring zu landen.
Wenn ich nun z.B. ein Schnörkelmotiv brauche, blättere ich durch meine Papierchen, und die Nummer auf dem Papier verrät mir, wo der Folder ist - dauert maximal 3s.
Der Vorteil an diesem System ist, dass ich es beliebig erweitern kann, ohne je wieder neu sortieren zu müssen - die Folder werden einfach weiter numeriert, und die Papierchen kann ich dort an den Ring "fädeln", wo sie meiner Meinung nach am besten hinpassen. 



Donnerstag, 26. September 2013

Embossingfolder 2 - Färben

Ein Prägefolder sieht meist aus wie eine Karte. Man legt das zu prägende Papier zwischen die beiden "Seiten".
Nun kann man sich mit einer Stempelwalze oder einem Stempelkissen bewaffnen und eine der Seiten dünn einfärben, bevor man das Papier einlegt und prägt. Die Stempelfarbe wird beim Prägen in das Papier gedrückt. Je nachdem, welche Seite Ihr einfärbt, ist die Farbe dann entweder im Vorder- oder im Hintergrund Eures Prägemotivs.
Ich war meist nicht zufrieden mit dem Ergebnis und habe inzwischen festgestellt, dass sich hier auch die Verwendung von gutem Stempelpapier lohnt. Es nimmt die Farbe besser auf.
Was Ihr noch bei dieser Karte sehen könnt: das Papier in der unteren Hälfte der Karte war zu unruhig. Also habe ich grüne Farbe darüber gerieben. Dadurch tritt das weiße Blümchenmuster optisch zurück und der farbliche "Zusammenhalt" der Karte ist besser. Die drei Perlen wurden bewusst in einer abweichenden Farbe ausgewählt, damit die Karte nicht langweilig wird.


Dienstag, 24. September 2013

Embossingfolder 1

Nachdem ich so viel über das so genannte Heißembossing gesprochen habe, muss ich natürlich auch das "Trocken Prägen" (dry embossing) vorstellen. Hier wird ganz einfach Papier durch Druck geprägt. Jahrelang gab es dafür spezielle Schablonen und "Lichttische", und die Motive wurden mühsam von Hand mit einem Stift eingeprägt. In der "Pergamo-Kunst" ist das auch heute noch so. Für die Ungelduldigen Bastler (wie mich) war die Ankunft der Stanz- und Prägemaschinen ein wahrer Segen.
Hier wird einfach ein Papier zwischen 2 geprägte Plastikschablonen (Embossing Folder oder Prägefolder) gelegt und durch die Maschine gejagt. Fertig.
Übrigens habe ich neulich versucht, das mit einem Nudelholz zu schaffen - vergeblich. Den benötigten Druck kann leider nur eine spezielle Maschine aufbringen.

Das fertig geprägte Papier sieht natürlich schon sensationell aus. Man kann aber noch so viel mehr machen! Ein paar Techniken werde ich Euch vorstellen.

Die einfachste Methode, das Muster richtig zur Geltung zu bringen, besteht darin, mit einem Schwämmen Farbe aufzuwischen. Probiert das auf beiden Seiten des geprägten Papiers aus, denn sie werden ganz verschieden aussehen! Für meine Herbstkarte war nur ein leichter Farbauftrag nötig.
Was Ihr auch sehen könnt: das braune "Naturpapier" ist ein Stück Kaffeefilter! Auch auf den lässt es sich stempeln. Ich habe vorsichtshalber Stazon verwendet, da diese Farbe wasserfest ist und auf dem Filter nicht verläuft.


Sonntag, 22. September 2013

"Naturpapier" selbst gemacht

Vor Jahren wollte ich mal selbst Papier schöpfen. Das auf dieser Karte verwendete Papier ist ein Überbleibsel davon. Ich habe damals einfach Servietten aufgeweicht und zerkleinert, in Wasser gelegt und mit einem Plastiksieb "herausgeschöpft". (Ich habe ein Plastikgitter aus dem Bastelladen  -Stickvorlage? -verwendet.) Die trocknenden Fasern haben sich gleich wieder verbunden. Dieses Projekt ist kinderleicht.
Was Ihr bei der fertigen Karte noch sehen könnt:
Eine ganz einfache Methode, einen "distress look" oder natürlichen look zu bekommen: das Papier reißen und die Ränder mit einem Schwämmchen einfärben. Ich habe "das gute" Stampin Up Papier für mein Stempelmotiv verwendet, weil ich einen sehr guten Abdruck haben wollte als Kontrast zu dem Hintergrund. Auch hier kam eins meiner Lieblingssets "French Foliage" zum Einsatz.
Der "Knopf" in der Ecke der Karte ist entstanden, indem ich einen Stempel in Ton gedrückt habe. Der Ton wurde nach dem Trocknen ein bisschen eingefärbt.



Freitag, 20. September 2013

Stempeln mit Naturpapier

Natürlich wollte ich ausprobieren, was man mit Naturpapier so alles machen kann.
Den Hintergrund dieser Karte habe ich mit Farben eingeweicht. Dabei war ich erstaunt, wie wenig die Farbe zerlaufen ist bei diesem faserigen Papier. Also habe ich noch etwas nachgeholfen und Farbe aufgewischt. Um dem ganzen einen kleinen Pepp zu geben, wurde dann Schimmer-Spray darüber zerstäubt.
Meine Bögen haben verschiedene Strukturen auf Vorder- und Rückseite. Auf der etwas glatteren Seite habe ich mit Stazon Farbe (die nicht verläuft) den Gruß gestempelt. Das sieht rustikaler aus als ein klarer Schriftzug auf Papier, finde ich.
Wie stellt man Schimmer Spray her?
Mein Rezept:
eine Mini- Sprühflasche  wird mit Brennspiritus gefüllt. Dort hinein gibt man ein paar Tropfen  "Glanzfarbe" (von Tsukineko, war mal im Stampin Up Katalog) und schüttelt es gut. Das Spray trocknet wegen des Alkohols sofort, Eure Stempelmotive verlaufen nicht.


Mittwoch, 18. September 2013

Materialmix im Herbst

In meinem Vorrat fand sich auch Naturpapier - und das bietet sich für herbstliche Karten an!
Besonders effektvoll wirkt es, wenn Ihr es einfach reißt.
Auch hier kam ein Blatt zum Einsatz, das aus Fotopapier gestanzt und dann mit Farben gewischt wurde. Als Kontrast zu den natürlichen Strukturen der Karte (Naturpapier, Filzband, Knöpfe) kommt es gut zur Geltung! Schaut doch mal durch Eure Schubladen! Sicher findet Ihr Dinge, die sich für Herbstkarten eignen. Für den Schriftzug habe ich einen ovalen Stempel genommen und mit einem Marker nur die Schrift (ohne Rahmen drumherum) eingefärbt. Er stammt aus dem Set "Perfekte Stanzen".


Montag, 16. September 2013

Stempelwalzen und Fotopapier

Sicher bin ich nicht die Einzige, die versucht hat, Fotopapier als Ersatz für teuren glänzenden Karton  herzunehmen. ;-) Nun, so einige Dinge lassen sich ganz gut damit machen. Zum Einen hat man auch damit eine schöne glänzende Oberfläche. Was ich aber NICHT empfehlen kann, ist die Kombination aus Walze und Fotopapier für fließende Farbverläufe. Die aufgewalzte Farbe hinterlässt nämlich deutliche Streifen, egal wie vorsichtig man vorgeht. Das liegt an der Oberfläche des Papiers, die die Farbe sofort aufnimmt. Sie sieht also nur so glatt aus, saugt aber sehr schnell Feuchtigkeit auf.
Ich habe aus dem verunglückten Versuch trotzdem eine Karte gemacht. Eigentlich sieht es so besser aus, als ich es geplant hatte. Der Hintergrund wurde noch ein bisschen bestempelt (Tupfer aus "French foliage" von Stampin Up)- Schriftstempel ("Eine Tasse Freundschaft") werden auf diesem Papier wunderbar klar. Das Blatt ist ebenfalls aus Fotopapier. Hier wurde die Farbe von außen nach innen aufgewischt und anschließend noch aufgespritzt.
Fazit: für "Block-Muster" und streifige Hintergründe ist Fotopapier bestens geeignet.

Montag, 9. September 2013

Stempelgummireste nützlich eingesetzt

Ihr wisst ja, dass ich immer alles aufhebe. ;-) Neulich habe ich (wo, weiß ich leider nicht mehr) einen super Tipp für die Stempelgummireste von Clearstamps gefunden, die ich irgendwie nie wegwerfen konnte:

Für Clear Stamps sind sie die perfekte Haltevorrichtung in der Box!
Einfach das Trägerpapier abziehen, dann hält der "Rahmen" ganz wunderbar in der Schachtel. Dort hinein kommen nun die Stempel, und die bleiben auch dann an Ort und Stelle, wenn Ihr die Aufkleber draufgeklebt habt.

Die ganze Sache hat viele Vorteile:
- Auch kleine Stempel fliegen nicht durcheinander.
- Man sieht auf einen Blick, ob alle Stempel in der Schachtel sind! (Bei Sets mit mehr als 5 Stempeln kommt ja schnell mal was weg, ohne dass man es merkt.)
- Durch die Rückseite der Schachtel könnt Ihr das aufgeklebte Motiv sehen und sofort den richtigen Stempel finden.

Falls Ihr Euch Sorgen macht, dass Ihr ja nie herausbekommt, welches Rähmchen zu welchem Set gehört hat, kann ich Euch beruhigen: es geht doch erstaunlich schnell, weil die Schneidkanten recht verschieden sind. Ich habe in relativ kurzer Zeit eine ganze Schachtel "Rahmen" zugeordnet.
Ich frage mich nur, warum ich da nicht selbst drauf gekommen bin!
Ihr seht, dass ich den Oval-Rest aufgehoben habe (es gibt auch Sets, bei denen Kreise übrig bleiben).
Damit lässt sich auch stempeln!



Freitag, 6. September 2013

Embossingtechnik: Relief stempeln

Diese Technik ist etwas aufwändiger und kann beliebig abgewandelt werden.
Ich habe sie eingesetzt, um einen goldenen Bilderrahmen herzustellen, habe aber auch schon kleine Schmuckteile und Anhänger damit gebastelt.
Zunächst überzieht Ihr eine Fläche so lange mit Schichten von Embossingpulver (in meinem Falle war es schwarz), bis die Oberfläche richtig "schwimmt". Dann wird ein bereits bereitgelegter Stempel genommen und in die noch heiße Oberfläche gedrückt. Ich hatte ihn in goldene Pigmentstempelfarbe gedrückt und habe daher den zweifarbigen Effekt erhalten. Natürlich könnt Ihr auch einfach nur ein Motiv einprägen. Gut geeignet sind hierfür z.B. Hintergrundstempel mit filigranem Muster.


Montag, 2. September 2013

Embossingtechnik: cracked glass

Mit dieser Technik erreicht Ihr einen "Antik-Effekt", der dem von gebrochenem Glass ähnelt.
Hier habe ich sie für ein "Medaillon" mit einem nostalgischen Motiv verwendet.
Gut kann man diesen Effekt auch einsetzen, um z.B. Porzellanoberflächen zu simulieren.

Dafür wird ein Motiv mehrmals mit klarem Embossingpulver "beschichtet".
Je nach Pulver braucht Ihr dafür 3-6 Schichten. Lasst das Motiv gut auskühlen! Erst dann zerknackt Ihr die entstandene klare Schicht an den von Euch gewünschten Stellen.
Dabei müsst Ihr etwas experimentieren. Mitunter kann man die Risse wieder einschmelzen, indem man das Ganze noch einmal erhitzt und von vorn anfangen. Dabei haben sich bei mir aber auch manchmal kleine "Lücken" gebildet. Je kleiner Euer Motiv, desto einfacher ist es, fangt also nicht gleich mit einer großen Fläche an.



Dienstag, 6. August 2013

Embossing für "Falschmetall"

Gold, Silber und Bronze sind die am besten bekannten Standard-Embossingpulver. Sie sind nicht nur geeignet, um edle Schriftzüge auf Karten zu zaubern! Mit ihnen könnt Ihr Euch eigene Metall-Embellishments herstellen, anstatt viel Geld dafür auszugeben. Hier seht Ihr, wie ich Stanzteile dick mit dem Pulver überzogen habe, um sie noch echter erscheinen zu lassen.
Die Türangeln sind übrigens mit der Stanze "kleiner Schmuckanhänger" entstanden.