Dienstag, 24. September 2013

Embossingfolder 1

Nachdem ich so viel über das so genannte Heißembossing gesprochen habe, muss ich natürlich auch das "Trocken Prägen" (dry embossing) vorstellen. Hier wird ganz einfach Papier durch Druck geprägt. Jahrelang gab es dafür spezielle Schablonen und "Lichttische", und die Motive wurden mühsam von Hand mit einem Stift eingeprägt. In der "Pergamo-Kunst" ist das auch heute noch so. Für die Ungelduldigen Bastler (wie mich) war die Ankunft der Stanz- und Prägemaschinen ein wahrer Segen.
Hier wird einfach ein Papier zwischen 2 geprägte Plastikschablonen (Embossing Folder oder Prägefolder) gelegt und durch die Maschine gejagt. Fertig.
Übrigens habe ich neulich versucht, das mit einem Nudelholz zu schaffen - vergeblich. Den benötigten Druck kann leider nur eine spezielle Maschine aufbringen.

Das fertig geprägte Papier sieht natürlich schon sensationell aus. Man kann aber noch so viel mehr machen! Ein paar Techniken werde ich Euch vorstellen.

Die einfachste Methode, das Muster richtig zur Geltung zu bringen, besteht darin, mit einem Schwämmen Farbe aufzuwischen. Probiert das auf beiden Seiten des geprägten Papiers aus, denn sie werden ganz verschieden aussehen! Für meine Herbstkarte war nur ein leichter Farbauftrag nötig.
Was Ihr auch sehen könnt: das braune "Naturpapier" ist ein Stück Kaffeefilter! Auch auf den lässt es sich stempeln. Ich habe vorsichtshalber Stazon verwendet, da diese Farbe wasserfest ist und auf dem Filter nicht verläuft.


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