Mittwoch, 18. Dezember 2013

Knickwindlichter

Aus Transparentpapier wurden diese Windlichter gefaltet. Unter dem Suchwort Knickwindlicht findet Ihr gute Anleitungen im Internet.
Meine Tipps:
  • Am besten verwendet Ihr LED-Teelichte. Windlichter, die aus einem A4-Bogen gefaltet wurden, sind schon recht klein.
  • Übt unbedingt zuerst an einem normalen Stück Papier!
  • Arbeitet lieber langsamer und dafür sorgfältiger. Die Falzlinien müssen 100% korrekt und auch sehr gut gefalzt sein, sonst sieht das Windlicht nachher eher zerdrückt aus. Wenn Ihr gut gefalzt habt, lässt sich alles gut zusammensetzen und zurechtdrücken. Ein Lineal hilft beim Falzen.
  • Je stärker das Transparentpapier, umso schwieriger die Faltarbeit. Außerdem kann festes Transparentpapier an den Falzlinien "brechen"! Also nix für Anfänger oder Kinder.
Auf Transparentpapier sieht man jeden Falt- Fehler. Deshalb noch ein Tipp meiner Freundin: Macht Euer eigenes (unempfindliches) Transparentpapier!
  1. ein normales Blatt Druckerpapier wird beliebig mit Farben bearbeitet (hier Schulfarbkasten). Wählt kräftige Farben! Das Papier wird nicht ganz durchsichtig, aber sieht unbeleuchtet schöner aus als Transparentpapier - und wirkt auch gut bei Teelichtbeleuchtung!
  2. Auf einer geeigneten Unterlage wird Speiseöl mit einem Küchentuch in das Papier von beiden Seiten eingerieben, bis es durchsichtig wird. Gutes Einreiben ist effektiver als massenhaft Öl. Wer das Windlicht jahrelang aufheben will, kann ein Öl verwenden, das nicht ranzig wird. Ich hab Speiseöl genommen.
  3. Kurz trockenreiben und dann zusammenbauen. Mit Tombow-Leim habe ich trotz des Öls kleben können. 
Da das Papier recht weich wird, ist gutes Falzen sehr wichtig. Dennoch: Diese Papiere sind viel leichter zu bearbeiten als festes Transparentpapier, also ideal zum Üben.  Der Gestaltung sind ebenfalls keine Grenzen gesetzt.

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