Donnerstag, 28. März 2013

Osterkörbchen mit Mini-Milchkarton-Stanze

Ich brauchte noch die rechte Verpackung für diese Küken und beschloss, mit meiner Milchkarton-Stanze zu experimentieren:
 

Natürlich kann man das Körbchen auch so falten! 
Aber ich liebe zeitsparende Technik! ;-)
Deswegen habe ich es so gemacht:
Einen Kartonstreifen so auflegen, dass nur ein Teil der "Wand" vom Milchkarton ausgestanzt wird.
Der Streifen bedeckt damit ungefähr die Hälfte der Stanze.
Anschließend den Rand mit einer Zickzackschere verschönern 
(=virtueller Grasrand) und Schachtel zusammenkleben.
 
Wenn das so durch die Bigshot gekurbelt wird, entsteht auch 
ein schmaler Papierstreifen als Rest.
Der wird abgeschnitten, über eine Tischkante gezogen 
(macht ihn gleichmäßig rund) und als Henkel eingeklebt.

Hier habe ich 2 Körbchen zusammengebunden:


Mittwoch, 27. März 2013

Aus dem Rahmen gefallen

Ein sehr netter Effekt entsteht, wenn man ein Stempelmotiv über den ausgestanzten Rahmen hinausragen lässt. 


 Wie das geht, zeige ich Euch hier Schritt für Schritt:



1. Motiv stempeln
 
2. Rahmen so auflegen, wie gestanzt werden soll. 
Dabei markiert Ihr, an welcher Stelle das Motiv 
über den Rahmen hinausragen soll.
 
 3. Den überstehenden Teil ausschneiden
bzw Papier einschneiden, bis Euer darübergeschobener
Rahmen dort liegt, wo er soll. 
Den überstehenden Teil ÜBER den Schneidrand legen.

4. Am besten mit einem Haftnotiz-Zettel fixieren. 

5. Durch die BigShot kurbeln.

6. Vorsichtig vom Schneidrahmen befreien.

Gut sieht es aus, wenn man eine weitere "Lage"
derselben Rahmenstanze dahinter legt.
 

Samstag, 23. März 2013

Stampin Up Stempelkissen-Bedienung

Wenn man es nie gezeigt bekommen hat, kann das Öffnen  eines Stampin-Up! Stempelkissens eine mechanische Herausforderung sein. ;-) Hier habe ich ein ganz einfaches Video gemacht, in dem gezeigt wird, wie man es verwendet. Es soll all Jenen helfen, die keine "Demo" in der Nähe haben.
Noch ein wichtiger Tipp:
Lagert die Stempelkissen immer flach liegend, nicht hochkant!


Montag, 18. März 2013

preiswerter Bindfaden

Als das Juteband in meiner Bänderkiste sich in seine Bestandteile auflöste, entdeckte ich, dass dabei wunderbare dünne Naturbindfädchen entstehen! Sie eignen sich hervorragend fürs Festbinden von kleinen Knöpfen o.ä. Jetzt werde ich mal die anderen Farben von meinem Juteband auseinandernehmen.. ;-)


Mittwoch, 13. März 2013

Schwämmchen reinigen

Wohl kaum jemand hat für jedes Stempelkissen ein passendes Schwämmchen parat - würde auch zu viel Platz wegnehmen. Für normale, wasserbasierte Stempelfarbe reicht es, das Schwämmchen gleich zu reinigen.
Auch dafür laufe ich nicht extra an ein Waschbecken. Einfach sofort nach Gebrauch:
  1. Schwämmchen über einen alten Lappen halten,
  2. mit einer Sprühflasche direkt ansprühen. Dabei wird die Farbe sofort ausgewaschen und vom Lappen aufgenommen.
  3. Nun noch das Schwämmchen auf den Lappen tupfen, um das Wasser zu entfernen - fertig!



Sonntag, 10. März 2013

Resteverwertung: Stempelgummi

Stampin Up-Stempel kommen "unmontiert" ins Haus. Man muss sie selbst auf den Holzblock kleben und sie dazu aus einem vorgestanzten Stück Stempelgummi drücken. Ich habe es noch nicht fertig gebracht, diesen Rest anschließend wegzuwerfen!
Im Internet habe ich eine wunderbare Idee gesehen, die ich Euch heute weitergebe:
Schneidet Euch die Reste zurecht (hier eignet sich nur der Gummi für Holzblöcke, denn er hat bereits eine Leimfläche dran) und klebt sie auf ein Stück Holz - fertig ist der eigene Hintergrundstempel!
Hier habe ich die Schnipsel mosaikartig aufgeklebt - von innen nach außen arbeitet es sich am besten.


Anschließend habe ich mit diesem Stempel die "Emboss Resist-Technik" verwendet, um ein paar Fliesen zu simulieren. In einem Fall habe ich das Papier zuerst bestempelt, um einen "Küchenkachel-Effekt" zu bekommen.

Mittwoch, 6. März 2013

(Oster)-Körbchen mit der Big Shot Stanze Top Note

Wie versprochen kommt hier die Anleitung für das Körbchen. 
Viel Spaß beim Nachbasteln!

Hier das fertige Exemplar:




und hier die Anleitung:
 

Dienstag, 5. März 2013

Resteverwertung: Papierstreifen

Die etwas breiteren Reststreifen eignen sich wunderbar für die Herstellung von echtem "Designerpapier". Einfach farblich passende Streifen auf ein Stück Papier kleben...

...und als Hintergrund für eine Karte nehmen:

Auf der Karte hinten links seht Ihr, dass sich ein Streifen auch gut als "Fähnchen" eignet.

Morgen zeige ich Euch in einem Video, wie man die Osterkörbchen bastelt! ;-)

Montag, 4. März 2013

Resteverwertung: Papierschnipsel!

Jeder Papierliebhaber kennt das traurige Gefühl, wenn man ein richtig schönes Stück Papier wegwerfen muss, einfach weil es zu klein für die Weiterverwertung ist.
Doch halt: gibt es ein zu klein?
Bisher habe ich aus jedem noch so kleinen Stück noch etwas ausgestanzt. Aber die langen dünnen Streifen, die bei Korrekturschnitten entstanden sind, kamen dann doch in den Müll. Bis vor Kurzem jedenfalls.
Neulich habe ich eine Handvoll einfach auf ein Bottlecap geklebt. 
Jetzt habe ich jahreszeitgemäß mein eigenes Ostergras hergestellt. Perfekt farblich passend zu den Körbchen, die ich (natürlich papiersparend ;-)) mit der Top Note Stanze aus einem einzigen Stück A6 Papier gebastelt habe:



P.S.: Ich habe mir das Körbchen zwar selbst ausgedacht, aber ich gehe davon aus, dass die Idee schon irgendwo im Netz zu finden ist. Falls Ihr trotzdem eine Anleitung haben wollt, dann lasst es mich wissen.
Was man mit den etwas breiteren Streifen machen kann, sag ich Euch morgen.

Freitag, 1. März 2013

geprägtes Papier schneiden

Nur ein kurzer Tipp für alle, die den Fehler noch nicht gemacht haben:

Wenn Ihr Papier prägen wollt, solltet Ihr es VORHER zurechtschneiden.
Bei Verwendung eines Rollschneiders oder einer Schere ist das vielleicht nicht so wichtig, aber z.B. der neue Papierschneider von Stampin Up zieht die Klinge ja durch das Papier. Eine geprägte Fläche wird dabei nicht geschnitten, sondern zerrissen, weil die Klinge nicht gleichmäßig greifen kann.

Wenn das Papier gestanzt werden soll, habe ich es allerdings andersherum gemacht: erst prägen, dann mit der Stanze ein passendes Stück ausstanzen. So werden filigranere Motive wie z.B. der Schmetterling durch das Prägen nicht verzerrt oder gar angerissen. Zumindest in die Stanzen von Stampin Up kann auch geprägtes Papier problemlos eingeführt werden.