Mittwoch, 31. Juli 2013

Embossing für Embellishments

Man kann nie genug Verzierungen haben, oder? Um dennoch den Geldbeutel zu schonen, kann man Vieles selbst herstellen. Embossing ist eine gut geeignete Technik, aus Alltäglichem etwas Besonderes zu machen!

Hier zum Beispiel seht Ihr einen kleinen Schmetterling, einfach ausgestanzt und dann dick mit Embossingpulver "lackiert". Dadurch sieht er aus wie ein Epoxy Sticker!
Mit dieser Methode könnt Ihr z.B. auch Aufkleber dick lackieren oder ein ausgestanztes Motiv auf einem kleinen Kreis als Hintergrund - fertig ist ein "Knopf."



Sonntag, 21. Juli 2013

Simply Pressed Clay - Formen selbermachen!

Heute gibt es eine kleine Pause vom Thema Embossing.
Wer mit dem Simply Pressed Clay gespielt hat, wird sich bald nach weiteren Formen dafür sehnen. Bevor Ihr viel Geld für andere Silikonformen ausgebt, schaut erstmal, was Ihr selbst basteln könnt. In diesem Video zeige ich Euch eine sehr preiswerte Methode, die ich beim letzten Stempeltreff bei Moni meinem Team verraten habe.


Mittwoch, 17. Juli 2013

Embossing-Technik: Resist

Resist heißt auf deutsch "widerstehen". Diese Technik beruht auf der Tatsache, dass manche Flächen Farbe abstoßen (resist) und andere diese aufnehmen.
Eine Möglichkeit, um die Fläche farbabweisend zu machen, ist die Verwendung von Embossingpulver.

Als Erstes stempelt Ihr ein Motiv auf Papier und prägt es mit dem Pulver. Das Motiv ist dabei der Teil, der später "durchscheinen" wird. Je nach Geschmack nehmt Ihr dafür weißes, farbiges oder bedrucktes Papier. In meinem Fall habe ich es mit einem Hintergrundstempel bedruckt, bevor ich eine Blume mit Embossingpulver darüber geprägt habe:







Nun könnt Ihr mit einem Schwämmchen oder einer Stempelwalze Farbe(n) auftragen. Anschließend wischt Ihr noch die Farbe von Eurem Motiv und fertig!

Wenn ich nun stattdessen den Hintergrundstempel geprägt hätte, wurde die ganze Sache ganz anders aussehen. Natürlich könntet Ihr auch farbiges Pulver verwenden! In dem Fall würde die Blume einfarbig aussehen, während der Hintergrund das Motiv vom Schriftstempel durchscheinen lässt. Experimentieren macht Spaß!

Dienstag, 16. Juli 2013

(heat) Embossing-Techniken: Einführung und Tipps

Embossing oder auch Heißprägen ist eine Technik, mit der unglaublich viele verschiedene Effekte erzielt werden können. Deswegen will ich mich mal diesem Thema widmen.

Grundsätzliches und ein paar Tipps vorweg:

Was ist Embossing bzw. Heißprägen überhaupt?
Bei der Heißpräge Technik (oder auch heat embossing) wird ein Pulver auf klebrige Stempelfarbe gestreut, der Überschuss abgeklopft und das kleben gebliebene Pulver anschließend durch Erhitzen geschmolzen. Das dadurch entstehende "Relief" auf dem Papier führte eben zu dem Namen, denn ein ähnlicher Effekt wird durch Druck auf Papier mit einer Prägenadel oder z.B. mit einem Embossingfolder erzielt (was man dann Trockenprägen oder dry embossing nennt.)

Was braucht man dafür?
Stempel und Papier natürlich
Stempelkissen
Embossingpulver
Hitzequelle

Die Stempelfarbe muss lange genug feucht bleiben, um das Pulver festzuhalten, das Ihr darauf streut. Daher scheiden alle normalen wasserbasierten Farbkissen (außer Distressfarben) aus.
Am häufigsten wird ein Versamark Stempelkissen verwendet. Es hat eine klebrige farblose Stempelfarbe.
Genauso gut ist aber auch jedes Pigmentstempelkissen geeignet. Auch diese Farbe trocknet sehr langsam und hält damit das Embossingpulver gut fest.
TIPP: Da das Pulver an jeglicher Feuchtigkeit bzw Fett haftet, wird es auch an Euren Fingerabdrücken hängenbleiben! Um das zu verhindern, kann man mit einem Embossing Buddy über das Papier reiben, der ein wenig Puder enthält und damit das Fett bindet und entfernt. Wer das (wie ich) permanent vergisst, der kann nach dem Abklopfen des Pulvers mit einem Pinsel alles Überschüssige entfernen.
TIPP: Widersteht der Versuchung, das Papier von hinten anzuschnipsen, dabei geht auch das Pulver ab, das hängenbleiben sollte. Am besten das Papier mit der Seitenkante vorsichtig auf den Tisch klopfen. 

Embossingpulver ist eine Art gemahlenes Plastik. Es wird in allen möglichen Farben und farblos angeboten, fein, mittel oder grob "gemahlen". Daraus ergeben sich die entsprechenden Eigenschaften. Für feine Linien, Schriftzüge und detailreiche Motive seid Ihr besser mit einem feinen Pulver beraten.
Je gröber das Pulver, umso dicker die resultierende Schicht. "Dickschicht-Embossingpulver" (auch UTEE oder "ultra thick embossing enamel genannt), das fast wie Zucker ausschaut, ist nicht dafür gedacht, Motive zu embossen sondern geschlossene Schichten zu erzeugen, die wie ein Lacküberzug aussehen.

TIPP: Feines Embossingpulver schmilzt sehr schnell!! Also vorsichtig rangehen, sonst habt Ihr "Einbrennpulver". ;-)
noch ein TIPP: Dickschicht-Embossingpulver haftet schlechter, da die Riesenkrümel nicht so viel "Haltefläche" für die Stempelfarbe bieten. Hier ist es am besten, von unten zu erhitzen und das Heißluftgerät (solltet Ihr eines benutzen) auch richtig heiß werden zu lassen. Wenn Ihr gleich von oben fröhlich drauflospustet, könnt Ihr die Krümel anschließend vom ganzen Tisch abwischen (aber nicht vom Motiv.) Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede. ;-) Ist das Erhitzen von unten aus irgendwelchen Gründen nicht möglich, dann nähert Euch langsam und vorsichtig von oben an.

Schließlich braucht Ihr noch eine Hitzequelle:
Am bequemsten und sichersten ist ein Heißluftgerät.
Man kann sich aber auch durchaus behelfen, indem man das Papier (vorsichtig!) über einen Toaster hält. Zur Not tut es auch ein umgedrehtes Bügeleisen oder eine Herdplatte. Alle diese Alternativen haben natürlich eine erhöhte Brandgefahr - für Eure Finger und Euer Kunstwerk. Absolut Abraten muss ich von Kerzen (verbranntes Kunstwerk und abgebrannte Werkstatt) und Föhn (damit lässt sich das Pulver gut auf dem Tisch verteilen, aber nicht erhitzen.)
Erhitzt wird so lange, bis das Pulver die Farbe leicht ändert bzw. zu glänzen beginnt. Bei Gold und Silberpulver macht das mächtig Eindruck!
TIPP: Papier nicht auf dem Tisch liegend erhitzen sondern in der Hand (oder mit einer Wäscheklammer) halten. Das geht am schnellsten.

Da nur minimale Mengen des Pulvers verbraucht werden, ist Heißprägen eine der preiswertesten Basteltechniken! Ein Döschen Pulver kann durchaus ein paar Jahre reichen. Eine Ausnahme sind die Dickschicht-Pulver, bei denen große Mengen verschmolzen werden.

Beim nächsten Post stelle ich Euch eine der beliebtesten Embossing-Techniken vor: die Resist-Technik




Montag, 15. Juli 2013

Simply Pressed Clay - Knöpfe formen

In diesem kurzen Video seht Ihr verschiedene Möglichkeiten, Knöpfe mit den neuen Formen von Stampin' Up! herzustellen. Ich zeige Euch, wie es mir am einfachsten gelingt, die Knöpfe gut aus der Form zu bekommen und auch die Knopflöcher ordentlich hinzukriegen.


Dienstag, 9. Juli 2013

Visitenkarten, die ankommen

Mit der leider nicht mehr erhältlichen Two Tag Stanze von Stampin' Up! habe ich kleine Danke-Visitenkarten gebastelt.
Zum Glück haben sich die Hersteller der Merci-Bonbons farblich an mein Papier gehalten! ;-)


Montag, 8. Juli 2013

Simply Pressed Rosen mal anders

Neulich habe ich beim Spielen mit den neuen Silikonformen von Stampin' Up! eine tolle Entdeckung gemacht! In diesem kurzen Video seht Ihr, was man außer dem vorgesehenen Clay noch damit verwenden kann:


Sonntag, 7. Juli 2013

DIY Glitter Glue

Neulich habe ich zum ersten Mal ein Fläschchen vom Stampin' Up! Nachfüller für Stempelkissen geleert. Natürlich konnte ich mich nicht überwinden, dieses wegzuwerfen! ;-)
Zeit für ein lustiges Experiment:

1) Flasche auswaschen (die kleine Tülle lässt sich abnehmen) - Ihr könnt die Farbe natürlich auch drin lassen, dann zu Schritt 3)
2) nach Belieben ein paar Tropfen Nachfüller einfüllen 
3) Glitter einfüllen (mit einem dünnen Papiertütchen)
4) wasserbasierten Leim einfüllen und umrühren. Wasserbasiert, damit sich die Farbe drin mischt. Ich hatte durchsichtigen Tesa da, den ich nie verwende.

Fertig. Hier meine Mischung aus türkisem Nachfüller und türkisfarbenem ultrafeinem Glitter.
Nach einiger Zeit setzt sich der Glitter ein bisschen ab.

TIPP: das Loch für die Tinte war zu klein für den Leim - erweitert es einfach mit einer dicken Nadel

Jetzt könnte man natürlich ohne Farbe arbeiten, oder Farben und andersfarbigen Glitter mischen ... es gibt viele Möglichkeiten!




Samstag, 6. Juli 2013

DIY Distressed Dots Teil 2

Heute zeige ich Euch, wie Ihr einen FAST gleichen Hintergrundstempel wie den von Stampin' Up! basteln könnt.
Für die einfache Variante (Zeitaufwand 1 Minute) schaut hier.

Jetzt aber zum Stempel für Minipünktchen.
Ihr braucht:

ZEIT
einen Locher (Ich habe die Crop-a-dile genommen)
Kästchenpapier
Klarsichtfolie aus einer alten Verpackung
Stempelgummireste (bleiben nach Montage Eurer Stempel übrig)
guten Leim (stark haftend!)
evl.Easy Mount, oder auch gleich einen Holzblock (Ich hatte keinen)

So hab ich's gemacht:
Als Erstes habe ich das Stück (stabile) Folie auf Kästchenpapier fixiert. Damit konnte ich die Pünktchen genau platzieren. Die Größe des fertigen Stempels habe ich mit einem Marker auf die Folie gemalt.

 Dann wird der dünne Stempelgummi (die oberste Schicht) vom Trägermaterial abgezogen.


An dieser Stelle habe ich mit einer "Prickelnadel" die Oberfläche des Stempelgummis attackiert. Schließlich soll der Stempelabdruck ja "verwittert" aussehen. So richtig überzeugt hat mich das Ergebnis nicht. Falls Ihr eine bessere Methode findet, lasst es mich wissen. Schmirgelpapier funktioniert nicht.
Übrigens habe ich bei der Gelegenheit festgestellt, dass der Abdruck dann ausschaut wie bei dem ebenfalls vergriffenen beliebten Stempel "Sanded". Schade, dass die Gummireste so klein sind... ;-)

Jetzt habe ich das größere Loch meiner Crop a dile genommen (3/16 inch) und Punkte ausgestanzt.
Die sind noch ein bisschen im Gummi hängen geblieben, aber das machte nichts, ich konnte sie dann abzupfen.


Nun habe ich mit Leim 2-3 Reihen Klebepunkte auf die Folie gesetzt (und mich dabei an dem Originalstempel orientiert). Mit dem Kästchenmuster gelingt das ganz leicht.
Auf die Klebetupfer wurde nun je ein Gummipünktchen gesetzt.
Gut trocknen lassen.


Ich habe nun die Folie ausgeschnitten und auf EZ-Mount montiert, damit der Stempel leichter zu handhaben ist. (Gestempelt wird mit einer Acrylplatte oder einem Frühstücksbrettchen als "Acrylblock".) Man könnte natürlich auch die Punkte gleich auf Holz kleben - dann wäre es ratsam, sich vorher ein Raster aufzuzeichnen.


So, und dann habe ich den Stempel etwas nachlässig eingefärbt und ausprobiert.
Sieht dem Original doch recht ähnlich, oder?




Freitag, 5. Juli 2013

Distressed Dots: Ersatz für "zu spät Kommer"

In den letzten Wochen gab es unter den Stampin' Up! Fans zwei Themen:
1) Spannung und Vorfreude auf den neuen Katalog
2) Jammer über auslaufende Produkte.

Besonders schmerzlich war die Auslaufliste für alle, die sich ihre Lieblingsstempel nicht mehr rechtzeitig kaufen konnen, bevor sie vergriffen waren oder sich schlichtweg nicht leisten konnten, mal eben alles zu kaufen.

Einer der schnell vergriffenen Stempel war der Hintergrundstempel Distressed Dots.
Ich habe den allgemeinen Katzenjammer nicht nachvollziehen können, bis ich bei unserem letzten Teamtreff ein Swap von Babs bekam, der mit diesem Stempel verziert war.
Niedlich, oder?

Hmm, auf einmal sah ich den Stempel mit anderen Augen.
Nun, da muss es doch Alternativen geben, oder?
Aber immer!
Die einfachste zeige ich Euch heute:

1) Nehmt ein Stück Luftpolsterfolie und klebt es (Bläschen nach oben) mit 4 kleinen Streifchen Klebeband auf ein Frühstücksbrett oder eine Big Shot Acrylplatte, die noch halbwegs gerade ist. ;-)


2) Jetzt wird der "Stempel" durch Auftupfen der Farbe eingefärbt.
3) Hier empfehle ich - im Gegensatz zum Stempeln mit einem "normalen" Hintergrund-Stempel, dass Ihr die Platte umdreht und auf das Papier drückt, statt das Papier auf den "Stempel" (daher die Klebestreifen.)
Warum? Erstens ist Euer "Stempel" schwabbelig, das übliche Darüberstreichen mit der Hand könnte zu Klecksen führen (könnt Ihr natürlich gern ausprobieren, dann würde ich aber empfehlen, mit einer Platte draufzudrücken statt mit der Hand.)
Zweitens wird ein Abdruck auf die Art eben nicht so genau, und das wollen wir ja für einen "distress Effekt", oder?

Hier ist das Ergebnis:

Ich höre Euch schon sagen: Aber die Pünktchen sind doch VIEL größer!
Ich fand die kleinen Pünktchen so schön!
OK, dann kommt morgen wieder...

Mittwoch, 3. Juli 2013

Geschenk-Schachteln und Schrumpffolie

Für 2 Mädels habe ich diese Ohrringe gebastelt, die in dazu passenden kleinen Streichholzschachteln verpackt sind. Die Motive sind auf Schrumpffolie gestempelt, ausgemalt und ausgestanzt.
Die Streichholzschachteln sind etwas größer als normale. Wer die Maße von mir haben will, muss sich melden. Allerdings habe ich mir alles in inch aufgeschrieben! (auf jedem Falzbrett sind ja auch inch drauf)

Zum Einsatz kam hier auch ein Stempel aus einem Weihnachtsset. Bin ich froh, dass ich es habe! Im neuen Katalog wird es nicht mehr drin sein.

Wie Ihr seht, hab ich auch selbstgemachte Glitzerbrads verwendet.




Montag, 1. Juli 2013

Ideen für die Wellenkreisstanze 7

Eine Wellenkreisstanze kann auch als Eckstanze fungieren und Euch im Handumdrehen Karten verschönern!