Mittwoch, 9. Juli 2014

Was sind die neuen "Transfer Klebepünktchen" von Stampin Up?

Im neuen Stampin Up Katalog (S. 204) hat ein neues Produkt gleich meine Aufmerksamkeit erregt: Transfer-Klebepünktchen. Die habe ich mir bestellt, da ich auf der Suche nach superkleinen Klebepünktchen war. Ich stellte mir vor, dass unter vielen Streifen (wie im Bild exemplarisch abgezogen) einzelne Mini-Klebepunkte verborgen sind.
Als ich sie heute erhielt, gab es manche Überraschung und Aha-Effekte. Daher habe ich beschlossen, Euch über dieses Produkt zu berichten und ein paar Tipps zu geben - vielleicht ist es für den Einen oder Anderen hilfreich.





In der Packung enthalten sind 12 zunächst überraschend groß wirkende, hauchdünne Bogen:

Ich habe mal gleich meine in der Serviettentechnik erworbenen Fähigkeiten getestet und es auch geschafft, das Schutzblatt abzuziehen. Da kam dann (für mich etwas unerwartet) Folgendes zum Vorschein:

Hier handelt es sich also nicht (wie von mir angenommen) um ein Blatt voll kleinster Pünktchen, die man dann einzeln abimmt, sondern um eine Pünktchenfläche! Der Sinn der Sache soll sein, dass man das zu klebende Objekt (beliebiger Größe) dann nur darauflegen und abziehen muss, um es klebrig zu kriegen. 
Zugegeben, für alles, was größer als 2 qcm ist, würde ich eher normalen Leim verwenden. Also habe ich die Pünktchen mit dem getestet, was ich damit verkleben wollte: kleine Straßsteine und selbstgemachte Halbperlen.
Dabei wurde schnell klar, dass man mit einer Pinzette gut bedient ist! Mit deren Hilfe habe ich meine Testobjekte auf die Pünktchenfläche gedrückt und dann auf das recht glatte Papier von SU und auf eine Plastikdose geklebt. Ergebnis: hält wirklich gut!
Man muss auch kein Pünktchen verschwenden: es lässt sich gut erkennen, wo schon welche "abgenommen" wurden.
Zu guter Letzt habe ich nach den praktischen Streifen gesucht, die im Katalog abgebildet sind. Deren gibt es genau nur den einen. Da begriff ich dann endlich, dass dieser lediglich das Abziehen der Deckfolie erleichtern sollte (ähem. Ich war halt zu schnell dabei). Aber mal ehrlich: das Bild im Katalog war etwas irreführend. ;-)

Was ist mein Fazit zu diesem Produkt?
Ich bereue die Anschaffung nicht, obwohl ich was Anderes erwartet habe. Für kleinste Klebungen erscheint es ideal geeignet.

Welche Tipps habe ich also für Euch?
- Sucht Euch den schmalen Streifen und nutzt ihn, um das Papier abzuziehen: einfach an der Stelle den Bogen knicken, und die Deckfolie löst sich.
- Gebraucht eine Pinzette.
- Schneidet Euch auch ein paar Streifen zu, damit ihr nicht für kleine Objekte mit einer großen Klebefläche hantieren müsst, and der dann Eure Ärmel und was weiß ich was alles auch noch hängenbleiben. (Wenn ihr die Streifen quer zur "Ablöse-Lasche" schneidet, habt ihr an jedem Streifen einen Anfang zum Abziehen der Deckfolie.)

Kommentare:

  1. :) Ich hab mich auch dauernd gefragt was das wohl für ein Produkt ist. Zum Glück gibt es Dich und Deine tollen Tipps.

    LG Babs

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  2. Babs, Danke! Es tröstet mich schon, dass ich nicht die Einzige war, die sich das fragt! ;-)

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  3. Danke für die tolle Info!
    Das ist genau das, was ich mich auch gefragt habe!

    Wird bei der nächsten Bestellung ganz sicher im Warenkorb landen, denn ich suchte schon lange eine Lösung die filigranen Schrift-Thinlits aus Papier zu bringen, ohne dass überall Tombo rausquillt.

    Danke nochmals fürs Testen ;) und liebe Grüße

    Steffi - chaosmanagerin.blogspot.com

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    1. Hallo Steffi,
      Freut mich, dass ich Dir helfen konnte, danke für die Rückmeldung! Liebe Grüße von Susanne

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