Donnerstag, 29. Mai 2014

Resteverwertung nach dem Ausstanzen!

Und noch einmal geht es um die Reste, die bei uns immer wieder anfallen.
Ich habe Euch neulich diese Karte gezeigt:

Heute verrate ich Euch, wie der orangene Hintergrund für den bestempelten Teil aussah.
Ich habe nicht etwa ein schönes Stück Karton geopfert - nein!

Das hier lag in meiner Kiste:

Richtig - das ist der Rest, der nach dem Ausstanzen der "Top Note" Stanze von Stampin Up übrig bleibt! Da diese Stanze ziemlich verbreitet ist, könnte ich wetten, dass viele von Euch auch solche Reste zur Verfügung haben!

Montag, 26. Mai 2014

Resteverwertung für kleinste Schnipsel.

Das silberne Glitzerpapier von Stampin Up ist wirklich das beste, funkelndste, das mir je begegnet ist. Daher habe ich es auch noch nicht fertig gebracht, auch nur den kleinsten Schnipsel wegzuwerfen.
Neulich ist mir eine Verwendung für jene Stücke eingefallen, die nur noch 5mm groß sind:
Ich habe aus den Resten kleine Ministerne und mit der Lochstanze Punkte gestanzt.
Dann habe ich mir eine frische Ladung Klebepunkte zurechtgemacht.
Solange diese noch feucht waren, habe ich sie mit meinen winzigen Stückchen "belegt" - und schon hatte ich glitzernde selbstklebende Pünktchen! Da das Papier wirklich extrem funkelt, reicht auch schon der kleinste Schnipsel, um einen Glanzpunkt zu setzen!

Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch ein paar meiner Designerpapier-Reste hergenommen und kleine Kreise ausgestanzt. Diese werden mit Crystal Effects o.ä. betropft - fertig sind gemusterte "Candi Dots"!

Und was mache ich mit den Glitzerpapier-Resten, die zu schmal für einen Punkt sind? Nun, ich habe sie zerschnitten und in ein Döschen getan. Im Winter werde ich sie für winterliche und weihnachtliche Schüttelkarten einsetzen!



Samstag, 24. Mai 2014

Technik: Aquarell-Hintergrund stempeln mit Embossingfolder

Embossingfolder kann man auch als Stempel verwenden! Je nach Farbauftrag entsteht ein unterschiedlicher Effekt. Ich hatte Euch hier schon gezeigt, wie es aussieht, wenn der Embossingfolder "ordentlich" eingefärbt wird.
Heute wird ein bisschen "gepanscht".

Ihr braucht dazu: 
  • einen Embossingfolder Eurer Wahl
  • wasserlösliche Stempelfarbe/ Wachsstifte
  • einen Wasserspritzer
  • Aquarellpapier (dies ist wichtig, damit die Farbe gut verläuft und das Papier nicht wellt.)
  • evl. Heißluftföhn (für Ungeduldige)

Technik 1

  1. Spritzt einen leichen Wasserfilm auf eine Seite des folders.
  2. Reibt dann einen wasserlöslichen Wachsmalstift oder dergleichen drüber.
  3. Aquarellpapier auflegen, andrücken - fertig!

Technik 2

  1. Tupft mit dem Stempelkissen Farbe auf.
  2. Spritzt etwas Wasser drauf.
  3. Aquarellpapier auflegen, andrücken - fertig!

Je nachdem, welche Seite des Folders Ihr einfärbt, entstehen unterschiedliche Effekte:





Natürlich könnt Ihr dann auch weiter experimentieren. Der Hintergrund kann z.B. noch mit mehr Farbe eingerieben werden:
oder sogar wieder etwas "verwischt", indem Ihr ihn nochmal mit Wasserfarbe bearbeitet.
Um die Stempelmotive hervorzuheben, habe ich mit farbigem Embossingpulver gearbeitet.
Wenn man erst einmal anfängt zu Experimentieren, entstehen immer neue Ideen. Also: raus mit den lange nicht benutzten Embossingfoldern und los geht's!

Montag, 19. Mai 2014

BigZ L Minitasche als Ranzen

Nachdem ich nun so viele Handtaschen gefertigt hatte, musste auch mal was Anderes her:
Dieser niedliche kleine Ranzen eignet sich als Gutscheinverpackung für Schulanfänger oder Schulabgänger!
Zum Ranzen wird er, indem der Handtaschengriff halbiert und an den Rücken geklebt wird. Um es etwas authentischer zu machen, habe ich aus braunem Karton kleine "Lederelemente" gestanzt (Stanze aus dem Stanzenpaket Mini-Etiketten von SU) und als Verschluss statt der Steckvariante  eine Schlaufe aus Papier aufgeklebt.



Samstag, 17. Mai 2014

romantische Handtasche mit Rüschen

Diese verspielte Idee habe ich verschiedentlich im Internet gesehen und auch die Idee für selbstgemachtes Rüschenband:
Mit der Stanze "gepunktetes Wellenband" von Stampin Up stanzt Ihr Euch ein Band aus dünnem Papier (die lange Seite eines A5 Blattes reicht). Ich habe die eine Punkteseite abgeschnitten.
Dann wird das Papier aufgeräufelt wie eine Ziehharmonika und anschließend mit Leim an der Innenseite des Deckels (oder des gewünschten Objektes) verklebt. Dabei immer mal Falten bilden.
Da die Rüschen dem Henkel im Wege waren, habe ich diesen etwas "plattgedrückt". Am Verschluss war dieses Mal ein Mini-Klebepunkt nötig. Die kleine Blüte ist auch ganz einfach herzustellen:
Dazu stanzt Ihr viele kleine Blüten, befestigt sie miteinander durch eine Klemme und knüllt nun die einzelnen Papierschichten auf, bis diese fluffige Blüte entsteht.



Donnerstag, 15. Mai 2014

Handtaschen-Tipp 3: so hält der Verschluss

Die kleinen "Deckel" der Handtaschen werden in einen vorgestanzten Schlitz gesteckt, aus dem sie auch gern wieder herausrutschen.
Ich habe sie daher "vorgerundet", was das Problem in fast allen Fällen behoben hat. Bei besonders hartnäckigen Fällen hilft nur noch ein Mini-Klebepunkt auf der Lasche.
Zum Vor-Formen nehme ich einen Stift, lege ihn auf den Deckel und schiebe den Karton von der Lasche aus vor und zurück über den Stift (nicht aufrollen, nur drüberschieben).
Bei sehr dickem und wenig geschmeidigem Karton kann dies allerdings zu kleinen Brüchen führen, die man auch sieht. Im Zweifelsfall sollte man daher den Karton lieber vorsichtig über ein Falzbein "ziehen" (so wie man Ringelband über die Schere ziehen würde).


Dienstag, 13. Mai 2014

Handtaschen-Tipp 2: Kleben von beschichtetem Karton



Wie schon gesagt habe ich besonders die edlen Papiere für meine Handtaschen verwendet. Beim Verkleben von beschichtetem Karton gab es aber leider Schwierigkeiten: hier hielt weder mein bewährter Tombow-Kleber noch doppelseitiges Klebeband. Also habe ich mir anders beholfen:
Die zu klebenden Laschen wurden umgeknickt (um nicht an der falschen Stelle zu feilen) und solange mit Sandpapier bearbeitet, bis die Oberfläche rauh und saugfähig war. Dann konnte ich ganz normal kleben!

Sonntag, 11. Mai 2014

Handtaschen-Tipp 1: vorgestanzte Löcher

Die kleinen Henkel der BigZ -Handtaschen sollten beweglich sein.
Wenn Ihr zum Befestigen eine Miniklammer (wie die Miniklammern  mit nur 3mm Köpfchen von Stampin Up) verwendet, wird das kein Problem geben, die drehen sich nämlich mit. Bei größeren Klammern war es für mich am besten, die Henkel mit 1/8 inch-Löchern vorzustanzen. Die Löcher in der Tasche habe ich nur vorgestochen.
Die Klammer steckte damit fest in der Tasche, aber das größere Loch im Henkel machte diesen beweglich.

Da es schwierig  ist, nach Augenmaß genau in die Mitte des schmalen Streifens zu stanzen, habe ich mir einen kleinen Punkt vormarkiert (hier am Beispiel einer größeren Kreisstanze)



Samstag, 10. Mai 2014

im Handtaschenfieber

In den letzten Wochen wurde ich mehrere Male gebeten, die kleine Handtasche von Stampin' Up! als Geschenk zu basteln. Daraus resultierte ein Kreativschub, der für mich kleine "Handtaschen-Hasserin" doch erstaunlich ist. Solange ich sie nicht tragen muss, finde ich Handtaschen wirklich schön!
Tatsächlich kann man mit dieser Stanze immer wieder was ganz Neues gestalten (im Bild hinten rechts seht Ihr einen Ranzen und hinten links eine Erste Hilfe Tasche...)
Jedenfalls ist mir aufgefallen, dass die Stanze ideal geeignet ist, um all die teuren Edelkartons zu verwenden, denen man nicht widerstehen konnte und die dann doch immer zu schade für den Einsatz waren. ;-) Schaut selbst!
Natürlich habe ich auch ein paar Tricks gelernt, als ich so eine Massenproduktion gemacht habe, und das werde ich Euch nicht vorenthalten!








Dienstag, 6. Mai 2014

kleiner Tipp für Bigz Stanzen

Bei der "Handtaschenproduktion" mit der BigzL Mini-Tasche von Stampin Up ist mir aufgefallen, dass festerer Karton an den äußersten Ecken der Form nicht vollständig gestanzt wurde - trotz gleichmäßig aufgelegtem Falzbrett und einem zusätzlichen Stück Karton. Das Auflegen von noch mehr Karton resultierte lediglich in gestanzten Falzkanten.
Die Lösung: Beim Durchkurbeln einfach sehr langsam drehen. Dadurch haben die Messer mehr Zeit zum Schneiden. Teilweise bin ich ein bisschen vor- und zurückgegangen. Letztlich hat es das gebracht!