Donnerstag, 24. Januar 2013

Wann sich teures Papier lohnt

Die meisten Bastlerinnen, die ich getroffen habe, sind mir darin ähnlich: sie sparen, wo es geht, damit sie mehr Bastelmaterial kaufen können.
Oft kann man mit preiswerten Alternativen durchaus das gleiche Ergebnis erzielen. Ich zeige Euch heute ein paar Beispiele, bei denen sich aber der tiefere Griff ins Portemonnaie lohnt.

Bei Stempeln mit ausgesprochen viel Fläche bekommt man manchmal das Problem, dass der Abdruck fleckig wird. An anderer Stelle habe ich Euch gezeigt, dass ein leichtes "Anschleifen" des Stempels schon viel helfen kann. Wenn es das nicht tut, dann lohnt es sich wirklich, auf guten Karton zu stempeln. In meinem Fall ist es Stampin' Up cardstock in weiß und creme. Die Oberfläche dieses Kartons nimmt die Farbe viel besser und gleichmäßiger an, sodass ein deutlich besserer Abdruck entsteht - manchmal sieht das Ergebnis richtig "wie gedruckt" aus.
Hier ein Beispiel: Beide Abrücke entstanden mit demselben Stempel und Stempelkissen. Der erste ist eigentlich nicht schlecht, sieht aber ziemlich "verpixelt" aus, wenn man genau hinsieht. Der 2. ist auf SU-Papier gestempelt.






Auch das folgende Beispiel zeigt, dass man den gesamten Stempelabdruck besser hinbekommen kann, wenn man auf "gutem" Papier oder Karton arbeitet: Auf dem letzten Bild (gestempelt auf SU-Papier) kann man die feinen Muster der Tasse viel besser erkennen. Der Abdruck wirkt insgesamt gleichmäßiger.

Gleiches gilt übrigens auch für die Verwendung von Stempelwalzen - der Farbauftrag wird nur auf sehr glatter Oberfläche wirklich gleichmäßig und schön!


Fazit:
Man muss nicht für jeden Stempelabdruck teures Papier nehmen (auch wenn das Ergebnis süchtig macht ;-)). Aber bei flächigen Stempeln und solchen mit Negativ-Motiv (wie dem oben) lohnt es sich durchaus. Probiert es mal aus!